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 Betreff des Beitrags: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 05.05.2016 14:00 
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PBEM-Gott
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Seit etwa einem Jahr setze ich ja wieder neue Spieler in Eressea 2 aus. Leider habe ich da nicht konsequent von Anfang an eine Statistik geführt, um sagen zu können, ob das klappt, wie viele davon wieder ausgestiegen sind, und auch keine Exit-Interviews geführt, um die Probleme besser zu definieren. Statt da einen riesigen Überbau zu machen, benutze ich die existierende Infrastruktur und starte mal einen Thread hier im Forum. Außerdem werde ich wohl mein Spreadsheet mit neuen Spielern besser pflegen müssen, das sollte nicht zu viel Extra Arbeit sein.

Wer also an diesem Experiment teilgenommen hat, oder vielleicht anderweitig mit den neuen Parteien in Kontakt gekommen hat, und eine Meinung zum Verfahren hat: Ich will von Euch hören! Bitte benutzt diesen Thread für Klagen, Lob, Anregungen und Erfahrungsberichte.

Etwas post-facto Statistik:
Angefangen habe ich in Runde 917, und es gibt derzeit (noch) 23 Parteien die so alt oder jünger sind. Eine Liste aller Neuanmeldungen habe ich erst später angefangen: Seit Runde 935 habe ich 26 neue Parteien ausgesetzt, von denen 16 noch spielen. Im Vergleich zu früher klingt mir das nach ganz normalem Schwund?

Die meisten Jungparteien starten zu zweit in einer Region, weil eigentlich rund um sie herum keine anderen Parteien (oder Monster) sein sollten, und Eressea mehr Spaß macht, wenn man mit anderen spielt. Ob das eher zu Freundschaften oder Raufereien führt, kann ich leider nicht sagen, und weiß auch nicht, wie ich das messen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 05.05.2016 17:31 
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Frischling
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Enno hat geschrieben:
Die meisten Jungparteien starten zu zweit in einer Region, weil eigentlich rund um sie herum keine anderen Parteien (oder Monster) sein sollten, und Eressea mehr Spaß macht, wenn man mit anderen spielt. Ob das eher zu Freundschaften oder Raufereien führt, kann ich leider nicht sagen, und weiß auch nicht, wie ich das messen würde.

Lieben Dank, meine Partei wurde mit der anderen, sehr freundlichen Partei zusammen auf einer Insel der Untoten ausgesetzt. Seither gehen wir mehr oder weniger erfolgreich auf diesem schönen Fleckchen Erde den Juju-Zombies, den Skelettherren und anderem Geschmeiß (gar ein Juju mit angeblichem Taktik-Talent jenseits von Böse und noch Böser weilt darunter) aus dem Weg. Ansonsten ist das Leben auf „unserer” Insel ganz in Ordnung. Kritikpunkt also: Mehr als 1.000 Untote auf einer Insel mit zwei neuen Parteien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 05.05.2016 20:31 
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Frischling
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Gerne auch eine Rückmeldung von mir.
Ich wurde auf einer Insel ausgesetzt wo meine Halbinsel durch Magie vor Untoten geschützt ist. Das war schonmal ein schöner Bonus das ich mich um sowas nicht kümmern musste. Das "unbesiedelt" war so eine Sache. Ich bin zwar quasi alleine auf einer guten Insel neugestartet, allerdings hatte ich innerhalb von 2 Runden Kontakt zu 2 Altparteien die mit getarnten Einheiten anwesend waren und die ich bis heute nicht sehen kann ( falls sie noch da sind ;-) )
Ich konnte so zwar keinen zweiten neuen Spieler bei mir begrüssen, hatte aber den Vorteil direkt ein massives Wirtschaftshilfsprogramm aufgebrummt bekommen zu haben, das meine Bevölkerung sehr gut pushte.
Inzwischen habe ich auch noch Kontakt zu einem anderen Neuspieler zwei Inseln weiter zu dem ich aktuell versuche eine Handelsseeroute aufzubauen.

Was in meinen Augen etwas problematisch ist, das mir ohne die Hilfe auf sehr lange Zeit quasi kein Holz zur Verfügung gestanden hätte, und auch erst jetzt bildet sich erst die Grundlage das ändern zu können. Berg/Steinbau war ok, das könnte ich dank eines recht unbenutzten Berges wahrnehmen. Ohne ein Schiffsgeschenk würde ich heute noch auf der Insel festsitzen.
Expansionsgedanken kann ich mir in meiner Gegend aber relativ sparen, die Gegend ist meines Wissens recht aufgeteilt zwischen verschiedenen Allianzen, da lässt sich nur was mit Wohlwollen der Altparteien was machen.
Das Spiel insgesamt kommt zumindest mir dadurch etwas eingeengt vor. Ich würde vorschlagen neue Parteien da eventuell einen noch grösseren Startbonus zu bieten an Rohstoffen und auch einen besseren Grundstock an Truppen um Probleme wie Untote selbst lösen zu können.

Das grosse Pro ist die Riesenwelt von Eressea. Ich werde also viel Reisen können und mein Ziel in meine alte Heimat zu reisen habe ich nicht aus den Augen verloren. Dazu der stabile Unterbau der trotz gelegentlicher Auswertungsabstürze doch sehr ausgereift ist, hier der kurze Werbelink zu https://www.patreon.com/enno?ty=h von mir ;-)

Altspielern kann ich einen Wiedereinstieg problemlos empfehlen. Neuspielern oder Spielern die was ausprobieren wollen und kein Problem mit ein paar holprigen Mechaniken haben, würde ich aktuell aber als Hauptspiel zu Fantasya raten. Hier gibt es zwar beim Zusammenleben mit Altparteien verwandte Probleme, insgesamt hat man hier aber mehr Möglichkeiten der Expansion, Exploration etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 06.05.2016 12:58 
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PBEM-Gott
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Kombinat hat geschrieben:
Ich wurde auf einer Insel ausgesetzt wo meine Halbinsel durch Magie vor Untoten geschützt ist.


Ich hatte in Erinnerung, dass das ein Feature des Aussetz-Skripts ist, aber nach Studium des Codes ist dem wohl eher nicht so. Ich hatte auch in Erinnerung, dass die Zielregion und ihre direkten Nachbarn keine fremden Einheiten enthalten sollten, das ist aber auch keine korrekte Aussage. Beides wäre allerdings eine gute Idee, glaube ich, und eine Untersuchung wert. Das sollte auch die Klagen über Monster adressieren. Allerdings laufen wir dann Gefahr, dass es irgendwann gar keine passenden Regionen mehr gibt. Die Inseln sind ja oft leer, weil sie sich für andere Parteien nicht rentieren, und in vielen Fällen ist das wegen der dort angesammelten Monster. Ist Waldmangel schlimmer als Monsterflut, oder umgekehrt?

Bei Gelegenheit muss ich mir die Welt mal mit der Lupe ansehen, und schauen, welche Kompromisse ich da eigentlich machen kann oder sollte, und den Auswahl-Algorithmus verbessern. Und eventuell künstlich die Startregion gegen Monster imprägnieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 07.05.2016 20:07 
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Frischling
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Monsterflut ist schlimmer als Waldmangel. Waldmangel kann man gefahrlos beheben mit der Zeit, gegen Monsterflut benötigt man Waffen und viel Silber, und die Monster wachsen wie der Wald weiter. Nur dass das beim Wald gut ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 07.05.2016 22:54 
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Frischling
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Ich habe vor einiger Zeit eine junge Partei übernommen. Dank eines "alten" Nachbarn konnte ich schnell expandieren und hatte nun ca 30 Regionen unter meiner Kontrolle...und es hätten weit mehr sein können aber irgendwann habe ich aufgehört weiter zu siedeln. Es gab kaum Holz, zum Glück standen überall Gebäude rum und dank der paar hochtalentierten Leute in meiner Partei kam die Produktion bald ins Laufen. Ich machte Zug um Zug und fragte mich irgendwann: wozu das Ganze? Die alten Parteien waren übermächtig, aber desinteressiert, sie verwalten ihr Dasein, aber die Zeit der Konflikte und der großen Diplomatie ist vorbei. Es gibt einfach zu viel Land. Es muss nicht immer das Ziel sein, alles zu erobern, aber wenn man alles bekommt, was man sich wünscht und das eigene Volk sich aufbläht und ein Verwaltungsakt wird...ohne Ziel, dann frage ich mich, warum ich das mache. Klar, alte Parteien werden erhalten, schier weil man Jahre mit ihnen verbracht hat, das kann ich verstehen. Ich würde nur zu gern meine Partei in der 4. Welt wieder spielen können.
Als neuer Spieler in einer alten Welt ist man jedoch irrelevant. Nicht stark genug um eine Gefahr zu sein (das könnte ein Spielelement sein um die "Alten" aufzurütteln) und die Welt ist zu langweilig geworden um einfach darin zu existieren.
Ich werde die Partei auslaufen lassen und auf eine neue Partie hoffen, wie Enno sie mit Eressea 4 angeboten hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 08.05.2016 17:22 
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Ich war zusammen mit zwei anderen Partein das erste Experiment für die Neubesiedelung und startete unter anderen Voraussetzungen. Wir starteten nur mit einer Person ohne Talent mit 2000 Silber in einer von altspielern besiedelten Region. Das war jedoch im vorfeld allen beteiligten bewust. Die altpartein hatten im Vorfeld angekündigt Neueinsteigern unter die Arme greifen zu wollen.
So erhielten wir allerlei nützliche Gegenstände, die möglichkeit einige hundert Personen zu rekrutieren und vorallem Schiffe. Wir starteten nämlich "nur" 6 Monate Segelzeit von meinem alten Reich entfernt.
Dort sind wir mitlerweile angekommen, die neuen alten Gebiete werden besetzt und bewirtschaftet und alte Freunde und (was besonders spannend ist) alte Feinde helfen mir dabei. Einige Spieler sind recht ruhig, viele der alten Hasen freuen sich aber darüber ausführliche Mails zu erhalten und auch zu schrieben die gerne auch auf Rollenspielbasis geschrieben sein drüfen. Eine der Dinge die mir immer am meisten spass gemacht hat. Mein Ziel welches ich damals schon verfolgt hatte, bevor ich versehentlich an NMR starb, die befreiung von Lorbaas von untoten, hat ja nun bereits ein anderer erledigt. Da ich mich jedoch in gewohnter Umgebung aufhalte und hilfe gegen die Monster erhalte läuft alles vermutlich viel unkomplizierter als bei den meisten anderen. Jeder der neustartet sollte wissen worauf er sich einlässt, das gefühl von früher mit dem neubeginn mit anderen spielern zusammen kommt sicher bei keinem mehr auf. Der stress der mit dem aufbau eines neuen Volkes und dem Wetteifern mit anderen gleichalten Spielern einher geht, fehlt jedoch auch. Das ist für viele sicher ein Nachteil, mir passt es ganz gut. Ich hatte meine Weltkriege und habe nun schlicht nicht mehr die Zeit für solche Auseinandersetzungen.

Hätte ich nicht gewust, das ich meine alte Insel zurück bekommen kann, wäre ich nie neugestartet. Das ist einfach Nostalgie. Der kleine Halbling der mit mir zusammen gestartet ist hat es noch nicht begriffen (das ist jedoch historisch bedingt) aber wer nett fragt bekommt in aller Regel üppige Hilfe von den altweltlern angeboten (so sie antworten).
Ohne fremde Hilfe wäre mir der abbau von Stein und Eisen auf ewig nicht möglich gewesen, aber das ist ja etwas, das Enno sofort nachjustiert hat. Ich denke jedoch auch, dass einige brauchbare Soldaten mehr den neustartern gut tun würden, damit sie wenigstens kleinerte Ansammlungen von Dracoiden und Ghast bewingen können.

Danke vorallem an Jutta und Enno für die möglichkeit nocheinmal in mein lieb gewonnenes Spiel zurückkehren zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 11.05.2016 23:14 
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Neuling
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Also vorab, ich finde es gerade toll, überhaupt wieder spielen zu können. Danke dafür. :-)
Meine frühere Partei in Eressea hat vor über 10 Jahren zusamen mit dem zugehörigem Bündnis das Zeitliche gesegnet und ich schleppe daher auch eine Menge an Nostalgie und verqueren Vorstellungen mit mir rum, die nicht unbedingt repräsentativ sein dürften für Neustarter. Oder doch? Wie auch immer.

Mein Neustart aus Runde 964 ist noch recht frisch. Zusammen mit einem recht netten Mitstarter bin ich auf einer ziemlich bauern- und monsterreichen Insel ausgesetzt worden. Die Monster in Form von mehreren 500er Packs Untoten (plus Vereinzelte) würde ich aber eher als beherrschbares Problem bezeichnen und vielmehr als vorteilhaft, da es für uns ein gemeinsames Projekt gibt, die Untoten loszuwerden.

Bauern und Holz gibt es in der Umgebung genug, Eisen und Stein an sich auch, aber da ist eben das Abbaulevel der Punkt. In den Bergen ist von den Vorgängern auf den niedrigen Leveln alles "ausgelutscht". 5 Personen auf hohem Level (T30) sind beim Start zwar vorrhanden, können zwar abbauen, aber da ist nichts Nachhaltigeres als die Hoffnung auf die Erkundung auf Regionen, die nicht bereits intensiv leer gefarmt wurden. Wie da die Optionen aussehen, also auf benachbarten Inseln, kann ich noch nicht beurteilen. Dafür ist es noch zu früh.

Ein Riesenvorteil sind natürlich die bestehenden Gebäude. Überall gibt es schon Straßen, Zitadellen, Akademien, Sägewerke, etc...
Das macht es natürlich auch insgesamt etwas langweiliger, da man diesen Aspekt in der Aufbauphase nicht mehr hat. Steine, so als Ressource, werden z.B. ziemlich langweilig.

Alles in allem macht es mir Spaß, daß Spiel WIEDER zu spielen. Ehrlicherweise ist es aber, wie eingangs genannt, stark nostalgisch. Dem typischen Aufbaucharakter verbunden mit gefühlt drei Milliarden Feinden auf engstem Raum, die alle auch Neulinge sind, das ist damit leider nicht zu vergleichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 21.05.2016 21:48 
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Forumjunkie
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Ich war ebenfalls einer der relativ früh ausgesetzten Spieler. Die Chance habe ich sofort wahrgenommen, wie oben schon genannt wurde hauptsächlich aus Nostalgie.
Ich bin mit einer Einheit bestehend aus 5 Personen für jedes Talent und mit jeweils T15 (+/- Rassenmodifikation) gestartet. Dazu gab es 50 von jeder Ressource.
Mein Start war ziemlich holperig, was aber zu einem guten Teil daran lag, dass ich auf Nummer sicher gehen wollte.
In jedem Talent eine Einheit zu haben ist zwar für die Lehre gut, meine Partei war aber deutlich größer als meine Einnahmen. Als Zwerg hat es ziemlich lange gedauert, das über Unterhaltung abzusichern. Hätte ich ein bisschen mehr riskiert und gleich erkundet hätte ich schneller anfangen können, zu handeln.
Neben diesem selbst verschuldeten Problem gab es aber noch ein echtes: Kein Holz und kein Eisen. Monster gab es nur wenige, nachdem ich meine eigentlich als Lehrer gedachten Einheiten zu Helden befördert und 5 Laenschwerter sowie 5 Mallornspeere hergestellt hatte habe ich mit der Jagd begonnen. Je weiter meine Wirtschaft gewachsen ist, desto mehr Kanonenfutter habe ich zu den 10 Helden gestellt.
Meine Insel war mittlerweile, nach ca. einem Jahr, kurz Monsterfrei, bis sich neue erhoben haben. Der Mangel an Waffen setzt mir doch sehr zu. Allerdings habe ich Wege gefunden, die Situation zu verbessern:
Ich habe Holz in vier Boote investiert, die in alle Himmelsrichtungen gestartet sind. In einer Richtung habe ich einen weiteren Spieler gefunden, der kurz nach mir gestartet ist. Da ich meine Probleme bezüglich Abbaustufe bereits kommuniziert hatte wurde dies geändert, und mein Alliierter ist mit T30 gestartet. Zum Glück hat er mir einen Bergbauer abgetreten, ich konnte vor drei Wochen das erste von ihm abgebaute Eisen in Schwerter verwandeln.
Da es auf der ganzen Insel keinerlei Holz gab war das zu Begin erhaltene Holz immens wichtig - ich habe einen Sumpf mit KS gefunden und stelle mittlerweile über WdL Holz her.
An Herausforderungen fehlt es mir nicht: Ich bin auf weiteren Inseln gelandet. Dort sind, in unterschiedlicher Stärke, Monster. Vom Zombie bis hin zum Wyrm. Da ich keine Möglichkeit habe, diese Monster zu entsorgen, setze ich auf andere Lösungen. So habe ich auf einer Insel Unterhalter in Burgen gesteckt, dort werden sie ja nicht angegriffen. Jedesmal, wenn die Monster weiterziehen, werden schnell ein paar Bauern angeworben. Auf einer anderen Insel ist die "Monsterdichte" geringer. Hier kann ich Handel treiben, und muß nur ab und zu meine Transporter umlenken. Auf einer weiteren Insel ist die Monsterdichte so hoch, dass ich meine besten Tarner (Startgeschenk T15) von Region zu Region ziehen lasse, damit sie Rekruten anwerben, weil alle Regionen bewacht sind. Manchmal klappt das, manchmal nicht. Ein Wyrm hat mal einen von ihnen entdeckt ...

Alles in allem macht mir das Spiel trotz der Startschwierigkeiten wieder viel Spaß. Genau genommen ist das erste, was ich mir jede Woche angucke, der Status in den "Kolonien", auf der Heimatinsel muß zwar viel getan werden, das ist aber weniger spannend.

Danke für die Möglichkeit, wieder Eressea spielen zu können!

_________________
EON, Der unbekannte Orden (uo), 7. Welt
Gaurogar, Gaurogars Grunts (gaur) 15. Welt
Gaw Zkin, Grüne Riesen (zkin) E3
Glod Donnerschmied (gLod), Späteinsteiger E2


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Spieler mit Jungparteien
BeitragVerfasst: 25.05.2016 23:25 
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Wow, ist jetzt doch schon wieder ziemlich genau ein Jahr her, seit ich wieder E2 spiele. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...

Ich bin relativ früh neugestartet (927), aber nach den allerersten Versuchskaninchen, so dass ich von deren feedback schon profitiert habe.

Ich bin auf einer mittelgroßen Insel gestartet. Zunächst dachte ich, ich wäre allein, habe aber am anderen Rand ein Altspieler-Volk entdeckt, das passiv in einer Region rumsteht. Die Kommunikation war/ist schwierig, da sie ausschließlich über BOTSCHAFT ingame abläuft. Mails wurden ignoriert und ich habe es dann irgendwann aufgegeben, da ingame Antwort kam. Das Volk hatte wohl Botschafter bei den früheren Bewohnern der Insel und steht eben heute noch rum. Der Kontakt ist freundlich aber nicht weiter hilfreich.

Bauern, Silber und Pferde sind auf meiner Insel in Maßen vorhanden. Bäume leider fast keine. Zum Glück ist eine WdL-Produktion möglich, so dass ich zumindest allmählich auf Holz setzen kann. Die Berge sind ziemlich ausgelutscht, man findet ab T19+ Eisen, Steine etwas früher. Zum Glück hatte ich schon je 5 T30 Berg-/Steinbauer als Starthilfe (der Rest waren je 5x T15 für jedes Talent). Die 5 Bergbauer sind wohl die wichtigsten Einheiten die ich habe. Ohne die hätte ich kein Eisen und damit keine Schwerter.

Waffen sind aber extrem wichtig, da meine Insel beim Start monsterversucht war. Direkt neben meiner Startregion begrüßte mich ein Wyrm in einer Region mit Zitadelle und ausgebauter Schmiede. Theoretisch eine schöne NPC-Quest, den zu töten, allerdings wohl mit meinen Schwertrekruten und ein paar Helden eher ein Selbstmordkommando. Außerdem tummelten sich auf meiner Insel ein weiterer Wyrm, ein Drache, ca. 240 Skelettherren, ca. 500 Ghule und durch die Großechsen jede Menge Dracoide in kleineren Truppen. Die Dracoide fand ich mitunter ganz hilfreich, da man diese relativ gefahrlos umhauen konnte, und dadurch zumindest rostige Schwerter und Bogen erbeuten konnte. Rekruten sind in Maße vorhanden, nur an den Waffen mangelt es eben. Die Monstersituation finde ich herausfordernd aber trotz allem beherrschbar. Wenn man weiß, dass man sich in Burgen verschanzen kann und eben auch mal nicht angreift und die Monsterplage in einer Region aussitzen kann. Mein oberstes Spielziel aktuell ist meine Heimatinsel monsterfrei zu bekommen. Dabei werden die Wyrme wohl noch etwas warten müssen, den Rest habe ich demnächst wohl aber weggehauen.

Ansonsten erkunde ich mit meinem Bötchen die Nachbarinseln, habe neue aktive Nachbarn getroffen und versuche dort mein Handelsnetz auszubauen.

Den größten Spielspass ziehe ich gerade
- aus der Aufbauphase einer jungen Partei (meiner Meinung nach wohl die beste Phase in Eressea)
- aus der Interaktion mit aktiven Nachbarn
- aus der Monsterjagd (bis auf die Wyrme, die nerven etwas, aber ok)
- aus dem massiven Einsatz von Vorlage und einigen Skripten, die den Zug aufbereiten, ehe ich anfange
- aus der Erkundung der ebenfalls monsterverseuchten Nachbarinseln

Ich freue mich jedenfalls wieder tierisch E2 spielen zu können, und fiebere dem Samstag Abend entgegen und leide, wenn ein ZAT ausfällt... ;-)

Vielen Dank dafür, Enno!


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